Basic Resources AG steigert Jahresüberschuss 2010 deutlich

Frankfurt am Main, den 09. Juni 2011

Basic Resources AG (vormals YALTA AG) hat die Finanzkrise hinter sich gelassen und im Geschäftsjahr 2010 ein deutlich verbessertes Jahresergebnis erzielt.

Das Geschäftsfeld des Unternehmens umfasst Dienstleistungen in Zusammenhang mit M&A, Kapitalbeschaffung, sowie Listingberatung und Investors Relations mittels der Tochtergesellschaft YALTA advisory GmbH. Darüberhinaus beteiligt sich Basic Resources AG an Kapitalerhöhungen bei den betreuten Unternehmen, aber auch bei anderen Unternehmen aus dem Rohstoffsektor. Ursprünglich wurde der gesamte Bereich der Emerging Markets abgedeckt. Auf Grund der Vielfalt und des zunehmenden Umfangs dieses Bereichs erfolgte eine Fokussierung auf den Rohstoffsektor, der einer der wesentlichen Wachstumssektoren in den Emerging Markets ist. So können die Dienstleistungen der Basic Resources AG noch gezielter angeboten werden, was zu einer stärkeren Profilierung der Gesellschaft und deren Wahrnehmung im Markt beiträgt. Das wurde auch durch den Namenswechsel von Yalta AG in Basic Resources AG dokumentiert. Dieser Schritt wurde vom Markt positiv aufgenommen. So konnten neue Mandate gewonnen werden. Weitere sind im Verhandlungsstadium.

Um interessierten Anlegern ein aktuelleres, marktorientiertes Bild der Geschäfts- und Ergebnisentwicklung zu ermöglichen, haben die Organe der Basic Resources AG beschlossen, ab sofort  auch einen Jahresabschluss auf Basis von IFRS zu veröffentlichen. Die Abschlüsse sind auf der Homepage des Unternehmens unter www.basicresourcesag.de einsehbar.

Das Zahlenwerk der Basic Resources AG zeigt, dass die Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen  sich gemäß HGB auf T€ 363 (Vj. T€ 111) und die sonstigen betrieblichen Erträge auf T€ 371 (Vj. T€ 84) erhöht haben. Auf IFRS Basis ergaben sich  aus dem Abgang von langfristigen finanziellen Vermögenswerten Gewinne (netto) in Höhe von T€ 356 (Vj. T€ 109). Bedingt durch die Erholung an den Finanzmärkten konnten verschiedene ältere Positionen mit deutlichem Gewinn verkauft werden, andere noch im Bestand befindliche Investments haben ihre zwischenzeitlichen Wertverluste aufgeholt oder zumindest deutlich reduzieren können.

In der Summe ist die neue Ausrichtung des Unternehmens in Richtung Rohstoffe sehr erfolgreich verlaufen. Die Qualität der, insbesondere auch durch die Sachkapitalerhöhung des letzten Jahres hereingenommenen, Beteiligungen erweist sich als hervorragend. Die bisher veröffentlichten Explorationsergebnisse untermauern in starker Weise die positiven Erwartungen an diese Investments. Ein Wermutstropfen ist die Abwertung der Altbeteiligung an der Uranio AG. Diese wurde erforderlich,  da es dem Unternehmen bis heute nicht gelungen ist einen positiven Bescheid über die Verlängerung seiner Uranlizenzen in der Zentralafrikanischen Republik zu bekommen. Dies hat in Anbetracht der Wichtigkeit und Werthaltigkeit dieses Projektes zu einem starken Wertverlust dieser Aktie an der Börse geführt. Hieraus resultiert in hohem Maße der Anstieg der HGB Abschreibungen auf Finanzanlagen auf T€ 240 (Vj. T€ 0).

Gemäß HGB stieg der Jahresüberschuss auf rd. T€ 189 (Vj.: T€ - 43). Auf Basis IFRS erhöhte sich der sogar auf rd. T€ 865 (Vj.: T€ 38). Das deutlich höhere Ergebnis gemäß IFRS resultiert zum allergrößten Teil aus der „Market to Market Bewertung“ der Anlagen zum Bilanzstichtag. Daraus ergibt sich auf Basis der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres ausstehenden Aktien ein EPS gemäß HGB von 0,06 € und von 0,28 € je Aktie gemäß IFRS. Die Eigenkapitalquote der Basic Resources AG liegt bei beiden Bewertungsverfahren weit über 90 %.

Die günstige Unternehmensentwicklung bei den Beteiligungen selbst, wie auch die stark gestiegenen Rohstoffpreise, sind aus Sicht des Vorstands trotz der erfolgten Kursanstiege im Beteiligungsportfolio bisher vom Markt bei weitem noch nicht ausreichend berücksichtigt. Wir erwarten daher, auf Sicht, weitere positive Wertentwicklungen bei unseren Beteiligungen. Hinzu kommt, dass, wie bereits berichtet, auch das Geschäft der Listingberatung und –betreuung von Firmen aus dem Rohstoffsektor erfolgreich läuft. Mit einem bereits erfolgten und einem in Vorbereitung befindlichen Erstlisting an der Frankfurter Wertpapierbörse entwickelt sich diese Aktivität vielversprechend. Hier ergeben sich positive Effekte für unsere Tochtergesellschaft YALTA advisory GmbH, die diese Dienstleistungen anbietet.

Der Vorstand blickt daher optimistisch auf das laufende Jahr, zumal die Erträge (IFRS basiert) in den ersten 5 Monaten dieses Geschäftsjahres über dem gleichen Zeitraum des Vorjahres liegen. Kommt es an den Kapitalmärkten zu keinen gravierenden Verwerfungen, so sind wir zurzeit zuversichtlich, im laufenden Geschäftsjahr die Ergebnisse des Jahres 2010 deutlich übertreffen zu können.

Der Vorstand